Galileovibrationstraining

WirkprinzipGalileoWirkprinzip

Das Galileo Wirkprinzip

Durch die patentierte Wippfunktion und daher seitenalternierende Auf- und Abbewegung der Galileo-Plattform (Vibrations-Trainingsgerät) wird der menschliche Gang simuliert, was Galileo Training im Gegensatz zu anderen Trainingsplattformen mit reiner Auf- und Abbwegung zu einer 100% physiologischen Trainingsmethode macht. Nur durch diese seitenalternierende Bewegung des Galileo Trainings wird somit die Wirbelsäule durch eine leichte seitliche Kippung des Beckens in einer physiologischen Seitwärtsbewegung angeregt. Bei Trainingsplattformen mit reiner Auf- und Abbwegung wird sie hingegen fortwährend gestaucht. Aufgrund dieser physiologischen Anregung der Wirbelsäule wird durch die seitenalternierende Funktion von Galileo™ auch die Rücken- und Bauchmuskulatur erreicht. Auch dies ist bei Trainingsplattformen mit reiner Auf- und Abbwegung - also nicht seitenalternierend - nur sehr schwer möglich.

Der Mensch hat bei all seinen Bewegungen als oberstes Bestreben, den Kopf in einer ruhigen und aufrechten Position zu halten, da Gleichgewichtssinn und visuelles System nur in Ruhe optimal arbeiten können. Bauartbedingt werden beim Galileo-Training keine nennenswerten Vibrationen auf den Kopf übertragen, da die Trainingsplattform lediglich die menschlichen Gangarten simuliert, und der Körper dabei in der Lage ist, Oberkörper und Kopf ruhig zu halten.

Da während des Galileo-Trainings dieselben Reizmuster wie beim Gehen eingesetzt werden, wird mit Galileo™ neben der grundlegenden Muskelfunktion selbst, auch das Zusammenspiel zwischen einzelnen Muskelpartien - also deren Koordination - optimal trainiert, was eine Steigerung der Muskelleistung bewirkt. Vor allem im Alter ist die Muskelleistung der maßgebliche Faktor zur Vermeidung von Stürzen, welche nicht selten zu Hüft- und Oberschenkelfrakturen führen. Galileo-Training ist auch aufgrund seiner geringen Belastung (Arbeit) für das Herz-/Kreislaufsystem bestens für ältere Menschen geeignet.

Während des Galileo-Trainings werden prinzipiell immer alle Muskeln der Beine bis hinauf in den Rumpf, Bauch und Rücken trainiert. Trainingsschwerpunkte auf einzelne Muskelgruppen werden allein durch Körperhaltung und Körpersteifigkeit variiert. Es sind viele verschiedene Übungen möglich um partiell einzelne Muskelgruppen anzusprechen.

Vorteile von Galileo™:
- natürliche Bewegungsform
- frei wählbare Amplitude
- stufenlose Frequenzwahl
- extrem effektives Training

Patentierte seitenalternierende Bewegung

Die patentierte Bewegungsform der seitenalternierenden Wippbewegung hat nur Galileo™. Diese physiologische Art der Bewegung bewirkt, daß auch die Rückenmuskulatur effektiv mittrainiert wird, wie beim Gehen, Laufen und Rennen. Die Amplitude und damit die in den Körper eingeleiteten Kräfte lassen sich bei Galileo™ durch die Wahl der Fußposition stufenlos steuern. Selbst bei großen Amplituden wird eine Vibration des Kopfes vermieden, da Becken und Rumpfmuskulatur dies - wie beim Gehen auch - verhindern.

Welche Muskeln werden mit Galileo trainiert?

Während des Galileo-Trainings werden prinzipiell immer alle Muskeln der Beine bis hinauf in den Rumpf trainiert. Trainingsschwerpunkte auf einzelne Muskelgruppen werden allein durch Körperhaltung, Gelenkstellungen und Körpersteifigkeit variiert.
Je aufrechter die Körperhaltung und je steifer die Beine während des Galileo-Trainings, desto mehr arbeitet die Gesäß-, Bauch und Rückenmuskulatur - je geringer die Steifigkeit der Beine, desto mehr konzentriert sich der Trainingseffekt auf die unteren Extremitäten.

Kann Galileo Training zum Knochenaufbau beitragen?

Muskel und Knochen stehen in einer sehr engen Beziehung. Der Knochen passt sich ein Leben lang an die Maximalverformung und somit die Maximalkräfte an, die im täglichen Leben auftreten. Erstaunlicher Weise werden diese weniger von äußeren Einflüssen bestimmt als vielmehr aufgrund der typischen Hebelverhältnisse im Körper durch die Muskeln selbst erzeugt. Wird der Knochen im täglichen Leben häufig über eine gewisse Schwelle hinweg verformt so führt dies zu Knochenwachstum. Wird er im täglichen Leben unterhalb einer anderen, deutlich niedrigeren Schwelle verformt, so wird er automatisch abgebaut. Um einem Knochenabbau (auch häufig mit Osteoporose verwechselt) vorzubeugen muss also die Verformung des Knochens und somit die auftretenden Maximalkräfte oberhalb dieser unteren Schwelle liegen. Genau hierzu kann gezieltes Galileo™ Training eingesetzt und somit einem Knochenabbau vorgebeugt, oder einem bereits erfolgten Knochenabbau wieder entgegengewirkt werden. In diesen Fällen kann also gezieltes Galileo™ Training zum Knochenaufbau eingesetzt werden. Zu berücksichtigen ist allerdings, dass der Regelkreislauf des Knochens äußerst langsam ist und somit Erfolge erst nach langer Zeit (mehrere Monate bis zu einem Jahr) wirklich deutlich werden.

Seitenalternation - Beckenkippung

Durch die patentierte Wippfunktion (Seitenalternation) der Galileo-Trainingsplattform werden über die Beine Kräfte in den Körper eingeleitet. Dadurch wird die Lage des Beckens verändert - wie auch beim Gehen - und über die Rücken und Bauchmuskulatur gehalten. Dies ist auch der Grund, warum die Stimulation während des Galileo-Trainings bis in die Bauch und Rückenmuskulatur reicht. Gerade durch diese Beckenkippung wird Galileo auch so erfolgreich gegen Stressinkontinenz eingesetzt.

Anwendungsgebiete und Gegenanzeigen

Eine sorgfältige Anamnese ist Grundvoraussetzung einer jeden Therapie und eines jeden sinnvollen Trainings. Genauso sollte vor Aufstellung eines Trainingsplans für einen gesunden Anwender eine gute Kenntnis über dessen aktuellen körperlichen Zustand (Leistungsfähigkeit) und eventuelle Risiken vorhanden sein. Eine ausführliche Befragung des Anwenders bezüglich der Gegenanzeigen ist daher vor der ersten Anwendung von Galileo™ durchzuführen. Natürlich soll hierbei auch die individuelle Historie des Anwenders miteinbezogen werden.

Indikationen (Anwendungsgebiete)

- Allgemeine Schwäche und Trainingsmangel
- Alle Formen muskulärer Insuffizienzen der Fußgewölbemuskulatur, der Beine und des Rückens
- Verspannungen in der Rückenmuskulatur
- unspezifische Rückenschmerzen
- Kraft-/Leistungsverlust bei Immobilisation, Unfällen und Operationen
- Muskelatrophie
- Multiple Sklerose
- Morbus Parkinson
- Balancestörungen
- Sturzsyndrom und altersassoziierte multifunktionelle Gehstörungen
- Stressinkontinenz
- Beckenbodentraining / Rückbildungstraining
- Training zur Muskelleistungssteigerung
- Training zur Verbesserung der inter- und intramuskulären Koordination
- Durchblutungsstörungen der Beine und Füße

Kontraindikationen (Gegenanzeigen)

- Schwangerschaft
- Akute Thrombosen
- Akute Entzündungen des Bewegungsapparates
- Akute Tendinopathien in trainierten Körperregionen
- Frische Frakturen in trainierten Körperregionen
- Steinleiden von Gallenwegen und ableitenden Harnwegen
- Implantate in trainierten Körperregionen
- nach frischer OP
- akute Hernien
- akute Diskopathien
- akute Migräneanfälle
- frische Wunden und Narben in trainierten Körperregionen
- rheumatoide Arthritis
- Epilepsie
- aktive Arthrosen und Arthropathien

Wirkprinzip
Warum Galileo?

Die Art der Vibration und die daraus folgende Stimulation
GALILEO:
Seitenalternierende, patentierte Vibration (Wippbewegung - abwechselnd rechts und links)
Erklärung:
Physiologische, d.h. natürliche Bewegungsabläufe wie z.B. beim Gehen oder Laufen werden durch die Vibrationen von Galileo nachempfunden. Beim Gehen werden nie zwei gleiche Muskeln der rechten und der linken Körperhälfte zur selben Zeit in gleicher Art genutzt - sondern immer abwechselnd!

Andere Vibrationstrainingsgeräte:
Lediglich eine Auf- und Abbewegung

Erklärung:
Die Auf- und Abbewegung anderer Trainingsgeräte entspricht keiner menschlichen Fortbewegungsform, da sich der Mensch nicht hüpfend fortbewegt (wie z.B. ein Frosch oder Känguru).

Einfluß der seitenalternierenden Vibration auf die Rückenmuskulatur

GALILEO:
Durch die patentierte Wippbewegung von Galileo™ werden die Muskeln von Rücken und Bauch effektiv mittrainiert. <

Erklärung:
Durch die seitenalternierende, patentierte Bewegungsform der Galileo-Trainingsplattform werden über die Beine Kräfte in den Körper eingeleitet. Dadurch wird die Lage des Beckens verändert - wie auch beim Gehen - und über die Rücken und Bauchmuskulatur gehalten. Dies ist auch der Grund, warum die Stimulation während des Galileo-Trainings bis in die Bauch- und Rückenmuskulatur reicht. Andere Vibrationstrainingsgeräte: kein nennenswerter Einfluß auf die Rückenmuskulatur

Erklärung:
Eine Vibration durch Auf- und Abbewegung hat keinen Kippeffekt auf das Becken und somit auch keinen nennenswerten Einfluß auf die Rückenmuskulatur.
Stufenlose Einstellung der Trainingsparameter

GALILEO:
freie Frequenzwahl, z.B. zwischen 5..30 Hertz und stufenlos wählbare Amplitude der Trainingsplattform, d.h. beinahe beliebig viele Kombinationsmöglichkeiten von Frequenz und Amplitude

Erklärung:
Die Frequenz kann am Gerät eingestellt und sogar während des Trainings verändert werden. Durch die Fußstellung kann der Anwender während des Trainings die Trainingsintensität selbst stufenlos wählen, das Training kann leicht individuell angepasst werden. Dies bedeutet maßgeschneidertes Training für jeden Anwender - Therapeuten und Sportbetreuer können Therapie bzw. Training individuell anpassen! Andere Vibrationstrainingsgeräte: wenige oder lediglich eine vorgegebene Frequenz und Amplitude, d.h. nur eine oder wenige Intensitätsstufen
Erklärung:
wenige, eingeschränkte, vorgegebene Trainingsoptionen - unzureichend auf den Anwender abstimmbar!

Reproduzierbarkeit der Krafteinleitung
GALILEO:
Hochgenaue und reproduzierbare Bewegung der Vibrationsplattform

Erklärung:
Die Konstruktion von Galileo sorgt garantiert immer für eine rein sinusförmige Krafteinleitung unabhängig vom Körpergewicht. Dies erlaubt eine objektive Beurteilung und Vergleichbarkeit von Trainings- und Therapieerfolgen, was eine Grundvoraussetzung zur Verwendung von Vibrationstrainingsgeräten in wissenschaftlichen Studien ist. Andere Vibrationstrainingsgeräte: oftmals bauartbedingt schlecht reproduzierbar

Erklärung:
Aufgrund der bei vielen Geräten bauartbedingt fehlenden Reproduzierbarkeit der Krafteinleitung ist keine objektive Beurteilung von Therapie- und Trainingserfolgen möglich und die Geräte sind nur begrenzt zur Verwendung in wissenschaftlichen Studien geeignet.

5.Vibrationsübertragung auf den Kopf

GALILEO:
prinzipbedingt keine nennenswerte Vibration am Kopf

Erklärung:
> Prinzipbedingt werden beim Galileo-Training keine nennenswerten Vibrationen auf den Kopf übertragen, da die Trainingsplattform lediglich die menschlichen Gangarten simuliert, und der Körper dabei in der Lage ist, Oberkörper und Kopf ruhig zu halten.
Andere Vibrationstrainingsgeräte: Kopf vibriert mit

Erklärung:
Aufgrund der beidseitigen, synchronen Auf- und Abbewegung ist der Körper nicht in der Lage, den Kopf in einer ruhigen, vibrationsfreien Position zu halten.